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Inspektionsehrentag in Frammersbach
Geschrieben am 06.04.2009, 06:42:35 von webmaster

Feuerwehrinfos
Als Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes zeichnete (von links) Gerhard Kümmel, Günter Leifhelm mit der Ehrenmedaille des Kreisfeuerwehrverbandes und Volker Kubis (Werkfeuerwehr Bezirkskrankenhaus) mit dem Feuerwehrehrenkreuz in Silber aus. Heinz Stegerwald, Wolfgang Rose (beide Feuerwehr Steinfeld), Erwin Riedmann (Feuerwehr Halsbach) und Rudi Rausch (Feuerwehr Pflochsbach) wurden von Landrat Thomas Schiebel und Kreisbrandinspektor Harald Merz für 40 Jahre aktiven Dienst geehrt.
Für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurden diese Männer und Frauen von (mittlere Reihe, stehend von links) Kreisbrandrat Gerhard Kümmel, Kreisbrandinspektor Harald Merz und Landrat Thomas Schiebel (Vierter von links) ausgezeichnet.

 „Ihre Bereitschaft ist unser Ruhekissen“

Lob und Anerkennung für engagierte aktive Feuerwehrleute

Frammersbach  (yvv)   Sie sind das „Ruhekissen der Bevölkerung“, Tag und Nacht einsatzbereit und leisten einen wichtigen Dienst am Nächsten: beim Feuerwehrehrentag des Inspektionsbereiches Lohr standen zahlreiche Männer und Frauen, die jahrzehntelang aktiven Dienst geleistet haben im Mittelpunkt. Für ihr Engagement über 25 oder 40 Jahre wurden sie am Sonntagmorgen im Frammersbacher Feuerwehrhaus ausgezeichnet.

„Die Solidarität der Freiwilligen Feuerwehr ist Beweis dafür, dass es die Bereitschaft zum Dienst am Nächsten nach wie vor gibt“, sagte Kreisbrandinspektor Harald Merz (Wiesthal) in seiner Ansprache. Jubiläen seien üblicherweise ein Beleg dafür, dass sich jemand oder etwas über einen respektablen Zeitraum hinweg „über Wasser halten“ konnte. Dies sei keineswegs selbstverständlich, auch dann nicht wenn es sich um etwas Gutes handelt. Mehr? Hier klicken!!




„Sie können stolz auf sich sein“ gratulierte Merz den Jubilaren und verband damit den Dank für herausragende Leistungen, die einzelnen Betroffenen aber auch der Gemeinschaft insgesamt zu Gute gekommen sind. „Ihre Bereitschaft ist unser Ruhekissen“. Die Feuerwehrleute hätten während 25 oder 40 Jahren Feuerwehrdienst mit Idealismus, Mut und Elan eine besonders anerkennenswerte Leistung für die Allgemeinheit erbracht. Sicher gehe es bei der Feuerwehr spannend zu, da sei Nervenstärke gefragt und auch Gefahren würden drohen. Doch mit der wichtigste Punkt dieses Ehrenamt auszuführen sei das Gefühl gebraucht zu werden. „Und dieses Gefühl tut gut.“

Gerade in einer Zeit des voranschreitenden Verlustes an Solidarität seien die Feuerwehren ein Beweis dafür, dass es den Dienst am Nächsten, den Schutz von Hab und Gut des Anderen noch gibt. Das Einsatzgebiet der Wehren sei inzwischen sehr vielseitig geworden. Das Feuer abzuwehren habe eine eher untergeordnete Rolle eingenommen. Technische Hilfeleistungen, Maßnahmen bei Unfällen mit Gefahrstoffen aber auch der Einsatz bei Not- und Katastrophenfällen seien häufiger gefragt als der Kampf gegen das Feuer. „Dafür haben Sie einen festen Platz im Herzen derer, denen Sie geholfen haben“, dankte er für den jahrelangen Einsatz unter Zurückstellung persönlicher Interessen.

„Überholen Sie ruhig, wir schneiden Sie raus!“ Allein dieser Slogan zeige, dass Feuerwehrleute mehr können als nur Feuer löschen, sagte Kreisbrandrat Gerhard Kümmel (Rechtenbach). Während die Feuerwehr noch vor 150 Jahren ausschließlich zur Brandbekämpfung ausrückte habe sich die Feuerwehr in den letzten Jahrzehnten immer stärker zu einer hochtechnisierten Hilfsorganisation, zum Lebensretter und Katastrophenhelfer entwickelt. „Die  Aufgaben der Feuerwehr haben sich gewandelt; die Ideale, die unsere Feuerwehrleute auszeichnet, sind jedoch die gleichen wie zur Gründerzeit geblieben“, sagte Kümmel. Gemeinsinn und Kameradschaft seien jedoch in der heutigen Zeit keine zugkräftigen Schlagwörter mehr. Allerdings sei eine wirksame Arbeit zum Wohle der Bürger ohne diese beiden Tugenden nicht denkbar.

Für die Kommunen sei die ehrenamtliche Wahrnehmung von gemeinwohlorientierten Aufgaben unverzichtbar. „Das Ehrenamt ist der Kitt der Gesellschaft“, zitierte Kümmel den verstorbenen Bundespräsidenten Johannes Rau. Der Kreisbrandrat dankte abschließend allen Geehrten und zollte ihnen Anerkennung für die geleistete Arbeit.
 

Vorreiter für ehrenamtliches Engagement

Grußworte von Landrat, Bürgermeister und Politikern

 Frammersbach (yvv)   Lob, Dank und Anerkennung sprachen die zahlreichen Gäste beim Feuerwehr-Ehrentag des Inspektionsbereiches Lohr den geehrten Feuerwehrleuten aus.

Zum ersten Mal in seiner Funktion als Landrat hatte Thomas Schiebel die Ehrungen bei dieser Veranstaltungen durchgeführt. Er dankte den Männer und Frauen für ihr langjähriges Engagement. Ein Engagement, das in Bayern seit 150 Jahren gänzlich aufs Ehrenamt setzt. Bei der Einführung der Freiwilligen Feuerwehren habe man bewusst versucht, diese Organisationen in die Ortsgemeinschaft einzugliedern, sie in der Bevölkerung zu verankern. Dies habe sich im Laufe der Jahre bewährt und deshalb spreche auch viel dafür, auch die kleinen Ortswehren weiter beizubehalten. Bewährt hätten sich auch die drei Säulen der Wehren: Ausrüstung, Ausbildung, Konzept. Die Ausrüstung müsse stets den Gegebenheiten angepasst werden und wenn nötig immer weiter nachgebessert werden. Dies wirke sich natürlich auch auf die Ausbildung der Wehrleute aus. „Es gibt immer wieder neue Anforderungen und daher ist eine gute Ausbildung unverzichtbar. Auch um sicher in den Einsatz zu gehen“, sagte Schiebel. Die dritte Säule, das Konzept, umfasse die Alarmplanung bis zur Einsatzplanung. Hier seien vor allem die Führungsdienstgrade gefordert. Viel Erfahrung hätten in den letzten Jahrzehnten vor allem die Geehrten gesammelt. Der Landrat wünschte sich, dass die Männer und Frauen ihre Erfahrungen an Jüngere weitergeben.

„Die Feuerwehren sind uns lieb und manchmal auch ein bisschen teuer“, sagte Frammersbachs Bürgermeister Peter Franz. Es sei aber ein gutes Gefühl zu wissen, man hat eine motivierte und gut ausgebildete Wehr im Ort. Doch bei manchen Einsätzen helfe nicht nur eine gute Ausbildung. Feuerwehrleute müssten auch menschlich stabil sein um Erlebtes in Einsätzen gut zu verkraften. Tino Mill, Kommandant der Frammersbacher Feuerwehr, die den Ehrentag ausgerichtet hatte, gab den Anwesenden einen Überblick über seine Wehr. 1876 gegründet zählt sie derzeit rund 500 Mitglieder, davon sind 53 Aktive, die Jugendgruppe zählt sechs Mitglieder. Durchschnittlich muss die Wehr zu 40 bis 50 Einsätzen pro Jahr ausrücken. Als Meilenstein bezeichnete Mill den Spatenstich 2005 fürs neue, 1,6 Millionen Euro teure Feuerwehrhaus. Seitdem wurden 6500 Stunden an Eigenleistung erbracht. Die Einweihung erfolgt am 26. September, einen Tag später gibt es einen Tag der offenen Tür. Derzeit gehören zum Fuhrpark der Wehr ein Mehrzweckfahrzeug, ein Löschfahrzeug und zwei Tanklöschfahrzeuge. Ein TLF wird bald durch ein HLF20 ersetzt, die Ausschreibungen laufen.

Bundestagsabgeordnete Heidi Wright lobte das ehrenamtliche Engagement der Geehrten: „Hierdurch entsteht die Gemeinschaft, die wir haben. Hierdurch lebt die Gemeinschaft.“ Sie sprach in ihren Grußworten ebenso wie Landtagsabgeordneter Eberhard Sinner das Thema Führerscheinproblematik an und hoffte hier auf eine für die Feuerwehren annehmbare Lösung. Landtagsabgeordneter Harald Schneider ging auf die vermehrten Einsätze zur Technischen Hilfeleistung ein. Hier seien hochprofessionelle Feuerwehren mit guter Ausrüstung und Ausbildung von Nöten um die hohen Herausforderungen zu leisten. Schneider forderte weiter eine offensive Jugendarbeit und -werbung. Manche Feuerwehren hätten aufgrund des fehlenden Nachwuchses schon Probleme um den weiteren Fortbestand ihrer Wehren zu sichern. Kreisbrandinspektor Harald Merz versicherte, dass bereits intensiv für die Jugendarbeit geworben wird. Das Problem sei jedoch, dass das Freizeitangebot immer größer wird, die Kinderzahl allerdings immer weiter zurückgeht.

Landtagsabgeordneter Günther Felbinger sagte, es sei keine Selbstverständlichkeit anderen zu helfen wenn sie in Not sind. Die Geehrten hätten seinen Hochrechnungen zufolge 1160 Jahre ehrenamtliches Engagement geleistet. Feuerwehren seien eine wichtige soziale Komponente der Gemeinden und würden viel für diese leisten ohne dass wie der Brandschutz im Mittelpunkt steht wie beispielsweise bei diversen Absicherungen. Der Lohrer THW-Ortsbeauftragte Michael Nätscher hob ebenfalls das ehrenamtliche Engagement hervor, welches fast nirgends auf der Welt so sehr gelebt werde wie in Deutschland. Die Feuerwehren seien hierfür die Vorreiter.

Ehrenmedaille für Günter Leifhelm

Auszeichnungen für langjährigen Feuerwehrdienst

 Frammersbach (yvv)   Mit der Ehrenmedaille des Kreisfeuerwehrverbandes zeichnete Kreisbrandrat Gerhard Kümmel in seiner Funktion als Vorsitzender Kreisfeuerwehrverbandes Altbürgermeister Günter Leifhelm aus. Wie Kümmel beim Feuerwehr-Ehrentag der Kreisbrandinspektion Lohr am Sonntagvormittag sagte, spiegele sich in der Auszeichnung die hohe Wertschätzung Leifhelms innerhalb der Feuerwehr Bergrothenfels. Leifhelm war eines der Gründungsmitglieder des Feuerwehrvereins Bergrothenfels. Er übernahm bei der Gründung den Vorsitz des Vereins und übte diese Tätigkeit sechs Jahre aus. „Er hatte in seiner Zeit als Bürgermeister stets ein offenes Ohr für die Anliegen seiner Feuerwehren“, so Kümmel. Dies habe er bei zahlreichen Beschaffungen für die Feuerwehr Rothenfels wie etwa beim Bau des dortigen Gerätehauses oder beim Garagenanbau in Bergrothenfels gezeigt.

Gerhard Kümmel verlieh außerdem Volker Kubis, dem Kommandanten der Werkfeuerwehr Bezirkskrankenhaus das Feuerwehrehrenkreuz in Silber. Volker Kubis ist seit 1977 Mitglied der Werkfeuerwehr. 1998 wurde er zum stellvertretenden Kommandanten und 2002 zum Kommandanten gewählt. „Wissen zu vermitteln ist das Hauptaugenmerk von Volker Kubis“, sagte Kümmel. Ihm liege die Ausbildung der Atemschutzgeräteträger besonders am Herzen. Die Brandschutzunterweisung in der Krankenpflegeschule und für sämtliche Mitarbeiter des BKH seien neben seinen Aufgaben als Kommandant zu Kubis' wichtigsten Betätigungsfeldern geworden. Kubis bemühe sich stets um die gute Zusammenarbeit zwischen allen Feuerwehren des Lohrer Talkessels.

 Im Rahmen des Feuerwehr-Ehrentages zeichneten weiter Landrat Thomas Schiebel, Kreisbrandrat Gerhard Kümmel (Rechtenbach) und Kreisbrandinspektor Harald Merz (Wiesthal) zahlreiche Feuerwehrleute für jahrzehntelangen aktiven Dienst aus.

Für 40 Jahre: Erwin Riedmann (Feuerwehr Halsbach), Wolfgang Rose, Heinz Stegerwald (beide Feuerwehr Steinfeld), Rudi Rausch (Feuerwehr Pflochsbach).

Für 25 Jahre: Roland Seufert, Martin Fleckenstein, Andrea Seufert, Angelika Schuhmann, Christiane Ebert (alle Feuerwehr Steinfeld), Edgar Bloier (Feuerwehr Frammersbach), Roland Bernard, Martin Bernard, Achim Roth, Franz Wirzberger (alle Feuerwehr Neuhütten), Rudolf Sandner (Werkfeuerwehr Bosch Rexroth), Alfons Merz, Thomas Ullrich (beide Werkfeuerwehr Gerresheimer Lohr), Martin Endres, Burkhard Geist, Klaus Emrich (alle Werkfeuerwehr Bezirkskrankenhaus Lohr), Martin Endres, Rainer Kriegbaum, Steffen Weisensel (alle Feuerwehr Lohr), Bernd Emrich, Christian Heidenfelder, Jürgen Völker (alle Feuerwehr Rodenbach), Harald Christ (Feuerwehr Pflochsbach), Jürgen Endres, Konrad Heilig (beide Feuerwehr Wombach), Heinz Goldberg (Feuerwehr Wiesthal), Herbert Frankenberger, Jürgen Frankenberger, Bernd Stenger, Reiner Merz, Wolfgang Rek (alle Feuerwehr Rechtenbach), Günther Beller, Manfred Goldbach, Thomas Nischalke (alle Feuerwehr Steinbach.

Berichte und Fotos: Yvonne Vogeltanz (DANKE!)



 
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