Alarmübung: Gasexplosion bei einer Feierlichkeit in Partenstein
Datum: 19.09.2009, 08:53:29
Thema: Einsätze



Am 05. September 2009 um 15:00 Uhr wurden die Feuerwehren Partenstein und Frammersbach zu einer gemeinsamen Übung "still" alarmiert.

Bei einer Feier in einem Abbruchhaus am Müsselberg in Partenstein kam es zu einer Gasexplosion. Daraufhin wurden eine unklare Anzahl an Personen im Gebäude vermisst.
Die Feuerwehren Frammersbach und Partenstein waren schnell vor Ort und begannen mit den Rettungsmaßnahmen. Aufgrund der unklaren Lage war es für den Einsatzleiter nicht sofort zu erkennen, welche Gefahren beachtet und wie die Rettung zweckmäßig zu koordienieren ist. Dies wurde aber sehr gut gemeistert.

Um die Übung realistisch gestalltent zu können wurden 5 Personen in Form von schweren Puppen auf drei Stockwerken in dem völlig vernebelten Haus platziert. Im Keller befanden sich zudem noch zwei Gasflaschen die geborgen und gekühlt werden mussten.

Als zusätzliche Schwierigkeit wurde der Rückzugsweg des Atemschutztrupps im Obergeschoss abgeschnitten, sodass eine Person sowie der Rettungstrupp über ein Fenster unter zurhilfenahme einer Steckleiter gerettet werden mussten.

Auch auf die Erste-Hilfe-Ausbildung musste zurückgegriffen werden da einige der geretteten Personen reanimiert werden mussten. Hier Stand unter anderem ein RTW mit zwei Rettungssanitätern bereit.
Insgesamt waren 3 Atemschutztrupps im vernebelten Haus im Einsatz, ein Trupp stand als Sicherungstrupp bereit. Die restliche Mannschaft wurde zur Verwundetenbetreuung, zum Abkühlen der Gasflaschen und zur Unterstützung der Rettungstrupps eingesetzt.

Die Übungsbeobachter und Ausarbeiter der Übung zeigten sich mit dem Übungsablauf und der Zusammenarbeit der beiden Wehren sehr zufrieden.
Bei der Übungsbesprechung im Feuerwehrhaus Partenstein dankte Tino Mill (Kdt. Frammersbach), auch im Namen der Kdt. von Partenstein Andre Matz und Thomas Galka, der Mannschaft für die Übungsbereitschaft und dem guten Ablauf der Übung.

Da es sich hier rein um Menschenrettung handelte wurden die Wehren Partenstein und Frammersbach nur über Funkmeldeempfänger alarmiert, allerdings hätten trotz des nur "stillen" Alarms mehr Aktive an der Übung teilnehmen können.









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